Unterrichtsalltag

Der Schultag ist in drei Unterrichtsblöcke und einen Mittagsblock eingeteilt.

Die Schule bietet viele verschiedene Lernangebote.
Diese Angebote passen zu den Fähigkeiten der Lernenden.

Der Unterricht findet in Fächern und in Projekten statt.
Es gibt auch Arbeitsgemeinschaften.
Es gibt besondere Lernangebote mit Erleben und Handeln.
Der Unterricht richtet sich nach dem Kerncurriculum für den Förderschwerpunkt geistige Entwicklung.

In jeder Klasse arbeiten meist zwei Personen.
Das ist eine Lehrkraft und eine sonderpädagogische Fachkraft.
Sie unterrichten gemeinsam.

 

Unsere Unterrichtszeiten:

1./2. Stunde: 8.00-9.30 Uhr

1. Pause

3./4. Stunde: 9.50-11.20 Uhr

2. Pause

5. Stunde: Mittagessen

3.Pause

6./7. Stunde: 12.45-14.15 Uhr

Primarstufe

Im Primarbereich lernen Kinder in jahrgangsübergreifenden Klassen.
Das heißt, in einer Klasse sind Kinder aus den Schuljahren 1 bis 4.
Die Kinder lernen gemeinsam.
Sie lernen miteinander und voneinander.

Im Schulalltag gibt es viele Rituale und feste Abläufe.
Diese helfen den Kindern. Sie geben Sicherheit.
Sie unterstützen die Kinder dabei, selbstständig zu werden und zu lernen.
Der Unterricht passt sich an die Entwicklung der Kinder an.
Er berücksichtigt die unterschiedlichen Voraussetzungen.

Im Primarbereich lernen die Kinder viele wichtige Dinge.
Sie üben ihre Wahrnehmung.
Sie werden selbstständiger.
Sie lernen, für sich selbst zu sorgen.
Sie entdecken ihre direkte Umwelt.
Sie lernen auch wichtige Grundlagen.
Dazu gehören die Voraussetzungen für Lesen, Schreiben und Rechnen.

Die meisten Klassen sind in der Süntelstraße 18.
Zwei weitere Klassen sind an der Pestalozzi-Schule.
Dort lernen sie manchmal Klassen aus der Pestalozzi-Schule zusammen.

Sekundarstufe 1

Im Sekundarbereich I lernen Kinder und Jugendliche in den Klassen 5 bis 9.

Der Unterricht ist praxisnah und an den Alltag angepasst.
Die Lernenden arbeiten an eigenen Projekten.
Dabei üben sie Selbstständigkeit und wichtige Fähigkeiten für das tägliche Leben.

In jeder Woche gibt es Förderzeiten in Deutsch und Mathematik.
Dort arbeiten Gruppen mit ähnlichem Niveau jahrgangsübergreifend.
Zusätzlich gibt es einmal pro Woche Arbeitsgemeinschaften.
In diesen Angeboten können Interessen entdeckt werden.
Die Lernenden probieren Neues aus und erleben Gemeinschaft.

Der Sekundarbereich I hat mehrere Standorte.
Die Stammschule liegt in der Wilhelm-Busch-Straße in Hameln.
Eine weitere Lerngruppe ist an der IGS Hessisch Oldendorf.
Dort findet gemeinsamer Unterricht statt.
Eine Klasse hat bis zu acht Lernende.

Der Unterricht ist lebensnah und handlungsorientiert.
Das bedeutet, dass Lernen durch eigenes Tun passiert.
Ein Beispiel ist der Hauswirtschaftsunterricht.
Einmal pro Woche kocht jede Klasse ihr Mittagessen selbst.

Am Anfang jedes Monats gibt es eine Monatsbühne.
Dort zeigen die Lernenden besondere Arbeiten und Erfolge.
Sie präsentieren Inhalte aus dem Unterricht oder eingeübte Beiträge.
Das stärkt das Selbstvertrauen.

Am dritten Donnerstag im Monat gibt es einen Freizeitblock.
Die Kinder und Jugendlichen können andere Klassenräume besuchen und Freunde treffen.

Sekundarstufe 2

In den Klassen 10 bis 12 ist der Schulalltag anders als in den ersten Schuljahren.

Der Unterricht ist stärker auf das Leben nach der Schule ausgerichtet.
Die Lernenden arbeiten an persönlichen Fähigkeiten.
Sie lernen, in der Gemeinschaft zurechtzukommen.
Sie bereiten sich auf Arbeit und Beruf vor.
Inhalte aus bekannten Schulfächern werden genutzt, wenn sie gebraucht werden.

Oft lernen die Lernenden in Projekten.
Im Mittelpunkt stehen die Berufsorientierung und praktische Fähigkeiten für den Alltag.
So werden die Lernenden auf ein selbstständiges Leben vorbereitet.

Zu Beginn der 10. Klasse erstellen die Lernenden einen persönlichen Ordner.
Der Ordner heißt OLA. Das bedeutet Ordner Leben und Arbeit.
In diesem Ordner sammeln sie wichtige Informationen.
Die Themen sind persönliche Entwicklung,
Leben in der Gemeinschaft und Vorbereitung auf Arbeit.
Der Ordner begleitet sie über mehrere Jahre.

In der 12. Klasse machen die Lernenden ein Praktikum.
Das Praktikum dauert drei Wochen.
Es findet in den Werkstätten der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg Weserbergland statt.
Andere Praktika sind möglich.

Die Schule arbeitet mit verschiedenen Stellen zusammen.
Dazu gehören die Paritätische Lebenshilfe Schaumburg Weserbergland und die Agentur für Arbeit.

Ziel ist es, die Lernenden gut auf die Zeit nach der Schule vorzubereiten.

Unterstützte Kommunikation

Unterstützte Kommunikation (UK) hilft Kindern und Jugendlichen, die nicht oder nur wenig sprechen können.

Mit UK können Kinder sagen was sie wollen und was sie denken.

Dafür gibt es viele Hilfen:

  • Bilder
  • Gebärden: Zeichen mit den Händen
  • Symbole
  • Talker: Geräte, die sprechen können

Jeder Schüler kann mitmachen.
Jeder Schüler kann sagen was er braucht.
Jeder Schüler kann überall dabei sein.

„Auch wer nicht sprechen kann, hat viel zu sagen!“

METACOM Symbole für Bilder, Gebärden, Bildkarten, Talker und den Satz "Wir sprechen mit UK"

METACOM Symbole © Annette Kitzinger

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